Schulprogramm Zur Entwicklung des Schulprogramms Die Konzeption und Weiterentwicklung unseres Schulprogramms, die wir von Anfang an betrieben  haben, war und ist Gemeinschaftsarbeit. Sie erfolgte in den ersten Jahren sukzessive im Zuge des  allgemeinen Aufbaus der Schule - in Konferenzen, an pädagogischen Tagen und im Rahmen von  Fortbildungsveranstaltungen. Eine erste Darstellung der konzeptionellen Grundlagen der Regenbogen-  Gesamtschule und ihrer praktischen Umsetzung entstand bereits im Gründungsschuljahr 1989/ 90 und  wurde in einer Broschüre zusammengefasst, die in den nachfolgenden Jahren stets aktualisiert, ergänzt,  vertieft und verändert wurde.  Im Sinne der oben bereits erwähnten kontrollierten Schulentwicklung hat sich das Kollegium der  Regenbogen-Gesamtschule im Schuljahr 1996/ 97 im Rahmen eines sog. Institutionellen  Schulentwicklungsprogramms (ISP) einer kritischen Bestandsaufnahme der bis dato geleisteten Arbeit  unterzogen. Gut vorbereitet von der Steuergruppe und mit Unterstützung auswärtiger Moderatoren wurde  die Schule in gemeinsamer Arbeit auf ihre Schwächen und Stärken hin analysiert. Zum Abschluss  wurden in einer dreitägigen Klausur Zukunftsperspektiven entwickelt und konkrete Schwerpunkte für die  weitere Arbeit beschlossen.   In den Jahren 1999 bis 2003 nahm die Schule am Projekt „Stärkung von Schulen im kommunalen  und regionalen Umfeld“ („Schule & Co“) teil - einem gemeinsamen Projekt der Bertelsmann-Stiftung,  des regionalen Bildungsbüros des Kreises Herford und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung.  Der Schwerpunkt der Arbeit lag dabei auf der Etablierung des „Eigenverantwortlichen Lernens“ (EVA) in  allen Jahrgangstufen unserer Schule. An den entsprechenden Fortbildungen nahm - einzigartig im  Schulbezirk - das gesamte Kollegium teil. Das sich daraus ergebende „Methodentraining“ für unsere  Schülerinnen und Schüler wird seither viermal im Jahr an speziellen Trainingstagen durchgeführt und  trägt auch im regulären Unterricht aller Fächer Früchte.   Zudem nahm die Schule – initiiert durch eine vorangegangene Kollegiumsbefragung zur Zufriedenheit  der Lehrkräfte in und mit der Regenbogen-Gesamtschule – an einem INIS (Internationales Netzwerk  innovativer Schulen) – Projekt teil. Das Ergebnis dieser umfangreichen Befragung von Lehrkräften,  Schülerinnen und Schülern sowie Eltern wurde in die konzeptionelle Arbeit der Schule integriert und z.B.  auch im Rahmen von schulinternen Fortbildungen (vgl. Übersicht) bearbeitet.  Neben der konzeptionellen Verankerung des eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA) wurde das  Schulprogramm in den letzten Jahren vor allem durch die nachfolgend genannten Elemente verändert  und weiter entwickelt:  Einführung des Konzeptes „Soziales Lernen“  Einführung des Wahlpflichtfaches „Darstellen und Gestalten“  Aufhebung der Profilbildung in der Oberstufe  Einführung des Streitschlichterkonzeptes   Einführung des Busbegleiterkonzeptes  Umwandlung der Schulbibliothek in eine Infothek  Änderung des Konzeptes zur Berufs- und Studienwahlorientierung (Im November 2009 erhielt  unsere Schule das Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule.)  Einrichtung des Unterrichtsfaches „Praktische Philosophie“ (zunächst nur in Jahrgang 9, inzwischen  ab Jahrgang 7)  Umgestaltung des ehemaligen Wahlpflichtbereiches II (im Zuge der Einführung der  Ergänzungsstunden)  Konzentration des Förderkonzeptes auf die Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch mit dem  Schwerpunkt Sprachförderung   Einführung der Sporthelfer-Ausbildung   Teilnahme am Landesprogramm „Komm mit!“ seit dem Schuljahr 2008/09  Einrichtung eines Selbstlernzentrums (geplante Eröffnung zum Schuljahresbeginn 2010/11)  Probeweise Einführung der 60-Minuten-Schulstunde ab dem Schuljahr 2010/11  Beginn des Wahlpflichtunterrichts ab Jahrgang 7 (Französisch ab Jg. 6)  Neuorganisation der Fachleistungsdifferenzierung in den Fächern Mathematik (Jg. 7) und Deutsch  (Jg. 8) ab dem Schuljahr 2010/11     Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die wesentlichen Themen schulinterner  Fortbildungsveranstaltungen in den letzten Schuljahren:  Fortbildungen mit externer Unterstützung  Dezember 2004  Förderpläne Arbeits- und Sozialverhalten,                                gesamtes Kollegium, ganztägig  Januar         2005    Reflexive Koedukation,                            Jahrgangsteam 6, zwei Veranstaltungen an Konferenznachmittagen  Februar      2005    Eigenverantwortliches Arbeiten, Baustein Teamentwicklung,                             gesamtes Kollegium, eineinhalbtägig                                 (Hinweis: In die Bausteine Methoden – und Kommunikations-                                  training wurde in den vorherigen Schuljahren in gleicher                                   Organisationsform eingeführt)  Mai              2005  Erste Hilfe-Lehrgang, DRK, 16 Lehrkräfte, am Wochenende                                 Juni             2005  Eigenverantwortliches Arbeiten, Baustein „Projektunterricht“                                 gesamtes Kollegium, an einem Konferenznachmittag  September 2005   Kernlehrplan Englisch,                                 Fachkonferenz Englisch, ganztägig  September 2005  Kernlehrplan Deutsch,                                 Fachkonferenz Deutsch, ganztägig   Februar       2010   Binnendifferenzierung und individuelle Förderung                                     Gesamtes Kollegium, ganztägig  November   2011  Classroom-Management, gesamtes Kollegium, ganztägig   Fortbildungen mit internen Kräften   Beispiele    Jg 5/6   Soziales Lernen, Junge-Mädchen-Projekt             Jg 7/8/9       Konflikttraining, Berufswahlorientierung, Suchtprophylaxe                                     (mit externer Unterstützung)   Oktober      2008       Erarbeitung der Leitziele zum Schulprogramm                                      gesamtes Kollegium, ganztägig    November   2008    Überarbeitung des EVA-Curriculums                                      gesamtes Kollegium, halbtägig  Februar   2009       Ausgestaltung der Leitziele zum Schulprogramm                                      gesamtes Kollegium, halbtägig  Nach der Qualitätsanalyse, der sich die Regenbogen-Gesamtschule im Frühjahr 2008 unterzog, wurde  das Schulprogramm auf Initiative der Steuergruppe grundsätzlich überarbeitet und in der vorliegenden  Form neu gefasst.   Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern haben sich zu diesem Zweck im Verlauf mehrerer  Konferenzen auf sechs übergeordnete Leitziele verständigt. Das Kollegium hat diese Ziele in  Arbeitsgruppen inhaltlich jeweils ausgestaltet. Sie bilden nunmehr die Grundstruktur unseres  Schulprogramms und werden nachfolgend in ihren wesentlichen Inhalten erläutert. Zu jedem Leitziel  finden sich im Anhang Erläuterungen, Materialien und Dokumente.  Das Schulprogramm wurde am 8. Juni 2010 von der Schulkonferenz der Regenbogen-Gesamtschule einstimmig verabschiedet. weiterlesen