Schulprogramm Zur Geschichte unserer Schule Die Regenbogen-Gesamtschule der Stadt Spenge besteht seit nunmehr 21 Jahren. Sie wurde als  vierzügige Schule gegründet und am 7. August 1989 mit der Einschulung der ersten Fünftklässler  eröffnet. Sie ist eine integrierte Gesamtschule, die alle in NRW erreichbaren Schulabschlüsse vergibt:  den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, den Sekundarstufenabschluss I nach Klasse 10, die  Fachoberschulreife nach Klasse 10 (bei entsprechenden Leistungen verbunden mit dem  Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe), die Fachhochschulreife nach Jahrgang 11 oder 12  und das Abitur nach Jahrgang 13.  Den Anstoß zur Gründung hatte im Frühjahr 1988 ein Leserbrief gegeben, in dem sich einige Mütter  darüber beklagten, dass die Gesamtschule der benachbarten Gemeinde Hiddenhausen zum  kommenden Schuljahr nicht mehr in der Lage sei, Kinder aus Spenge und Enger aufzunehmen, und zur  Gründung einer Interessengruppe aufriefen. Aus diesem Aufruf entwickelte sich zunächst eine sehr  aktive Elterninitiative und bald darauf der Stadtverband der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule  (GGG). Auch die Stadtverwaltung hatte auf den deutlichen Elternwillen rasch reagiert und Beratungen in  den zuständigen Gremien herbeigeführt. Bereits am 25. Oktober 1988 fasste der Stadtrat den  Errichtungsbeschluss zur Gründung einer vierzügigen Gesamtschule.  Nachdem die zuständige Schulbehörde grünes Licht gegeben hatte, wurden von Februar bis Juni 1989  sukzessive die Stellen der Schulleiterin, des stellvertretenden Schulleiters und der Abteilungsleiterin für  die Jahrgänge 5-7 besetzt und weitere zehn Lehrkräfte ausgewählt. Im Februar hatten parallel dazu die  ersten Schüleranmeldungen stattgefunden. Die unerwartet hohe Zahl führte dazu, dass - anstelle der  geplanten Vierzügigkeit - fünf Klassen eingerichtet wurden.   Das Gründungskollegium machte sich im Frühsommer 1989 zwar unter gravierendem Zeitdruck, aber  mit immenser Motivation an die vorbereitenden Arbeiten. In zahlreichen Konferenzen wurden nicht nur  das pädagogische Grundkonzept und die erforderlichen organisatorischen Umsetzungspläne erarbeitet,  sondern auch die Einschulungsfeierlichkeiten und die ersten Schultage und –wochen konkret vorbereitet.  Ihren Namen erhielt unsere Schule erst am Ende des Gründungsjahres im Rahmen einer öffentlichen  Feier, nachdem der Schulausschuss und der Rat der Stadt Spenge dem Antrag der Schulkonferenz der  Gesamtschule gefolgt waren. In ihm ist der grundlegende Aspekt unseres pädagogischen Programms  symbolisch bereits ausgedrückt: der Regenbogen als Sinnbild dafür, dass Kinder und Jugendliche mit  ganz unterschiedlichen persönlichen und kulturellen Voraussetzungen, mit ganz individuellen  Fähigkeiten und Fertigkeiten in einer Schule gemeinsam leben und erfolgreich lernen können (s. Leitziel  1).  In den ersten Jahren war die Regenbogen-Gesamtschule gemeinsam mit der auslaufenden Hauptschule  und der Realschule in einem Gebäudeteil des Spenger Schulzentrums untergebracht. Seit dem  Schuljahr 1996/97 befinden sich im Schulzentrum nur noch die Gesamtschule und die Realschule. Ab  1991 wurde das Schulzentrum sukzessive (und für beide Schulen insgesamt auf eine 7-Zügigkeit hin  orientiert) in erheblichem Umfange baulich erweitert. Der Altbau wurde um eine Etage aufgestockt. Für  die Oberstufe, die Naturwissenschaften, den Informatikbereich, die Technikwerkstätten und die Mensa  wurde ein eigener Gebäudeteil errichtet. Die Realschule erhielt eine neue Sporthalle. Diese dringend  notwendigen Bauarbeiten brachten für die Gesamtschule über Jahre hinweg einen permanenten  Wechsel der Raumnutzung, die Einrichtung zahlreicher Provisorien und eine bis heute bestehende  räumliche Enge sowie eine teilweise disfunktionale Raumnutzung mit sich. Die bauliche Erweiterung des  Schulzentrums wurde 1996 abgeschlossen. Seither sind die Klassen der Sekundarstufe I überwiegend  im Altbau untergebracht, die der Sekundarstufe II im Neubau. In der Sekundarstufe I befinden sich die  Klassenräume eines Jahrgangs (mit Ausnahme des Jahrgangs 10) stets auf demselben Flur – in  unmittelbarer Nachbarschaft zu dem jeweils zugehörigen Lehrerarbeitsraum. Alle zwei Jahre ziehen  Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Klassenlehrkräften in einen anderen Gebäudeteil um (s.  auch Leitziel 2).  Der Aufbau der Regenbogen-Gesamtschule war mit Ende des Schuljahres 1997/98 abgeschlossen.  Zuvor - im Sommer 1995 - hatte die erste Feier zur Verabschiedung eines 10. Jahrganges stattgefunden.  Das erste Abitur und die Feier zur Entlassung der ersten Abiturienten ging Sommer 1998 über die  Bühne. Im September 1999 konnten wir schließlich das zehnjährige Bestehen unserer Schule im  Rahmen einer fulminanten Jubiläumswoche feiern. Quasi „nebenbei“ hatten wir in dieser Zeit die  Aufgabe zu bewältigen, die jährlich neu hinzukommenden Lehrkräfte in das beständig wachsende  Kollegium zu integrieren.   Auch die nachfolgenden Jahre waren von beständiger Veränderung geprägt - innerhalb der Schule von  der fortlaufenden Umsetzung der pädagogischen und organisatorischen Beschlüsse und ihrer  permanenten Überprüfung auf ihre konkrete Alltagstauglichkeit.   Außerhalb der Schule waren schulpolitische Entwicklungen zu verzeichnen, die sich in Schulgesetzen  und Verordnungen manifestierten und für die Schule zum Teil erhebliche Umsetzungsnotwendigkeiten  mit sich brachten. Genannt seien hier nur die Einführung der Lernstandserhebungen, der zentralen  Abschlussprüfungen am Ende der Sekundarstufe I und des Zentralabiturs.  Kollegium, Eltern und Schülerinnen und Schüler haben dieser kontrollierten Weiterentwicklung des  Schulprogramms viel Engagement, Zeit und Kraft gewidmet und tun dies auch weiterhin.   Das nun zu Ende gehende Schuljahr war in diesem Sinne von zwei Ereignissen besonders geprägt: den Feiern zum zwanzigjährigen Bestehen der Regenbogen-Gesamtschule im August 2009 und dem Beschluss der Schulkonferenz im Mai 2010, die Tagesstruktur grundsätzlich zu ändern und ab dem Schuljahr 2010/11 die 60-Minuten-Schulstunde zu erproben.  weiterlesen