Schulprogramm Leitziel 1 Vielfalt und Gemeinsamkeit Der „Regenbogen“ im Namen unserer Schule ist Sinnbild für die Verbindung von Vielfalt und  Gemeinsamkeit. Wir wollen die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler in ihren  individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, in ihrer kulturellen und sozialen Herkunft bewusst als  Bereicherung verstehen und zur Grundlage erfolgreichen Lernens und friedlichen  Zusammenlebens in der Schule machen. Dazu gehören gegenseitige Anerkennung, Respekt,  Hilfsbereitschaft und eine positive Streitkultur, in der Konflikte sachlich und im Bemühen um  gegenseitiges Verständnis gelöst werden.   (s. Anhang)  Das machen wir bereits erfolgreich:  Die Regenbogen-Gesamtschule wird von mehr als 800 Schülerinnen und Schüler besucht, jeweils etwa  zur Hälfte Mädchen und Jungen. Viele von ihnen haben einen sog. Migrationshintergrund: ihre Familien  kommen z. B. ursprünglich aus der Türkei, aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Italien, Griechenland,  England, Indien und Südamerika etc.     In den Grundschulempfehlungen wurden unseren Schülerinnen und Schülern sehr unterschiedliche  Leistungsfähigkeiten bescheinigt und dementsprechend unterschiedliche Schulabschlüsse prognostiziert.   In den 21 Jahren seit der Gründung unserer Schule hat sich gezeigt, dass die Mehrzahl der Kinder und  Jugendlichen am Ende der Schullaufbahn nach Klasse 10 bzw. mit dem Erwerb des Abiturs einen weit  besseren als den prognostizierten Schulabschluss erreicht.   Dieses Ergebnis wird zum einen durch ein abgestimmtes System differenzierten Unterrichts und  zusätzlicher Fördermaßnahmen erreicht (s. Leitziel 3). Eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen  bildet zum anderen auch das soziale Miteinander. Es wird durch eine Vielzahl von Aktivitäten aller am  Schulleben beteiligten Personen bewusst gefördert.   Zentraler Ort für jede Schülerin und jeden Schüler ist in der Sekundarstufe I v. a. die einzelne  Klasse, die in der Regel von zwei Lehrkräften geleitet wird. Soziales Lernen findet hier schon im  alltäglichen Miteinander statt, auf Wandertagen und Klassenfahrten, bei Projekten (Jungen-  Mädchen), aber auch systematisch in der Klassen-AG (z. B. bei der Gestaltung des  Klassenzimmers, bei der Aufstellung von Klassenregeln oder bei der Auseinandersetzung mit dem  Klassennamen).   Eine wichtige Rolle spielen auch Feste und Feiern, wie z. B. die „Offenen Stunden“  (s. d.), bei deren Planung und Durchführung es auf gute Zusammenarbeit nicht nur in der eigenen  Klasse, sondern auch innerhalb des gesamten Jahrganges (und darüber hinaus) ankommt.   Dabei ist die Unterstützung der Eltern unverzichtbar. Sie arbeiten nicht nur in den offiziellen  Gremien mit: in den Klassenpflegschaften, in der Schulpflegschaft und in der Schulkonferenz,  sondern unterstützen ihre Kinder und die Lehrkräfte bei Aktivitäten vielfältiger Art: bei Infoabenden,  Sportfesten, als Lernpaten etc.   Einen wichtigen konzeptionellen Baustein bildet unser schulspezifisches Programm zum sozialen  Lernen (s. d.), in dem es vorrangig um die Stärkung des Selbstwertgefühls, die Entwicklung einer  guten Klassengemeinschaft und den respektvollen Umgang miteinander geht. Weitere wichtige  Stichworte sind in diesem Zusammenhang: Klassengemeinschaftswoche, Schulfahrten, „Jungen-  Mädchen-Projekt, Nichtraucherprojekt, Streitschlichterprojekt, Busbegleiterprojekt und  Suchtprophylaxe.  Das sind unsere Ziele:  Wir wollen das Erreichte bewahren und bei allen Mitgliedern der Schulgemeinde das  Gemeinschaftsgefühl stärken. Zu diesem Zweck soll z. B. jeweils im Eingangsjahrgang eine  projektartige Auseinandersetzung mit dem Namen unserer Schule stattfinden. Wir streben eine  personelle Verstärkung des Bereiches Schulsozialarbeit an. Wir bemühen uns um eine  Erweiterung des interkulturellen Lernens, u. a. durch verstärkte Mitarbeit von Eltern in der Schule  und wir wollen den Schulsanitätsdienst wieder beleben.  weiterlesen